noir

 

 
 

Affichage par année

3610 affiches :

 

    [Patrioten sind Idioten : Anarchie statt Österreich !]

    notice :
    Image (fixe ; à 2 dimensions)
    [
    Patrioten sind Idioten : Anarchie statt Österreich !]. — Wien Vienne : RBH_ (Revolutionsbräuhof), . — 1 affiche (impr. photoméc.), coul. (une  : noir , papier jaune ) ; 59 × 42 cm.

    • Affiches par pays  : Autriche
    • Lieux d’archivages  : CIRA (Lausanne)
    • Liste des thèmes  : autorité  ; travail, emploi
    • Géographie, géopolitique et Histoire  :
    • Noms cités (± liste positive)  :
    • Presse citée  :
    • Vie des mouvements  :
    notes :
    descriptif :

    [ texte (contre l’exploitation et contre le travail) ]

    texte :

    Patrioten sind Idioten :

    Anarchie statt Österreich !

    [logo "étoile noire et bière"] Revolutionsbräuhof

    Zuschriften an :
    Postfach 142, 1181 Wien
    Tel. : (01) 310 76 93
    E-Mail : rbh@inode.at
    Internet : http://www.inode.at/rbh

    Treffen :
    Jeden Dienstag, 20.00 Uhr
    Anarchistische Buchhandlung
    Hahngasse 15, 1090 Wien

    Was ist denn so erhaltenswert an Scheißösterreich ? Das Schuften und Schinden in Fabriken und Büros für die Chefs, Ausbeuter und Leuteschinder, die davon profitieren ? Sich selber verkaufen zu müssen für einen Lohn, der gerade noch zum Dahinvegetieren reicht. Die Leute dazu zwingt, sich weiterhin Tag für Tag ein Leben lang kaputtzuhackeln. Danach in Altersheime weggesperrt zu werden, um dort endgültig zu krepieren ? Was ist denn so erhaltenswert : Das elendigliche Dasein als Hausfrau und Mutter zum Gebären und Erziehen von autoritätshörigen, untertänigen Staatsbürgern ? Was ist denn so erhaltenswert : Das Knien, sich unterordnen und Anbeten eines höheren Wesens, welches nicht existiert - in der Kirche ? Was ist denn so erhaltenswert : Das Stillsitzen, Mundhalten, Gehorchen und Traktiertwerden auf der Schulbank ? Was ist denn so erhaltenswert : Das Häuselputzen, Wurstsemmelholen und Arbeiten für einen Hungerlohn in der Lehre ? Was ist denn so erhaltenswert : Das Kriechen, Totenlernen und selber Krepieren beim Heer ? Das Leichenwegräumen beim Zivildienst ? Was ist denn so erhaltenswert : Das Hirnwixen für die Karriere auf der Uni ? Um selber einmal Führungskraft und Arschloch zu sein ? Es wird nach Unten getreten und nach Oben gekrochen. Den Gürtel enger schnallen und sparen, für die Nation - damit es „der Wirtschaft" noch besser geht und Osterreich floriert ? Die Reichen werden reicher, die Armen ärmer ! Das ist Osterreich : Orsch ist Orsch ! Osterreich spaltet. In In- und Ausländer. Die einen haben den falschen Paß. Als noch billigere Arbeitskräfte, als Sündenböcke für die hiesige Scheiße und zum Abschieben aber schon wieder den Richtigen. Gegen Hetze und Gesetze ! Wir wollen ihn nicht, den Klassenstaat. Mit seinen Zwängen und Pflichten. Oben und Unten. Besitzende und Habenichtse. Kapital und Lohnsklaverei. Leistungsdruck und Angst. Obdachlosigkeit, Leuteschinderei in Sozial- und Arbeitsämtern, Armut, Elend, Rassismus, Imperialismus, Frauenunterdrückung, „Polizeiübergriffe", Häfen und Folter... kurzum Herrschaft : dafür steht „Osterreich" ! Zum Verwalten, Erhalten und Erweitern des materiellen Mangels und der Unterdrückung der Beherrschten einerseits, von Macht und Reichtum für die Herrschenden andererseits. Dazu ist er da. Der Staat. Wir sagen : Weg mit dem Scheißsystem. Ein für allemal. „Was wollt ihr denn stattdessen ?" Revolution. Herrschaftslosigkeit. Eine herrschafts- und klassenlose Gesellschaft. Ein selbstbestimmtes, freies Leben und Wohlstand für alle : Die Anarchie ! Eine Gesellschaft ohne Staat, Privateigentum und Geld. Wo genug für alle da ist. In der Menschen nicht mehr Arbeitsmaterial und Ware sind, sondern die Produktion, ohne Hierarchie, selber planen und selbst entscheiden ob, wann, wo, wie und was sie „arbeiten". Das ist unmöglich ? Kann nicht funktionieren ? Pustekuchen. Das ist es, was die Mächtigen wollen : Staatshörigkeit, Osterreichtümelei und Untertanenbewußtsein. Damit alles so bleibt wie es ist. Es weiterhin ein Oben und Unten gibt. Und die Unteren für die Oberen spuren. Anarchie ist das Mögliche und Machbare. Wann ? Sobald genügend Leute dafür sind, es wollen. Was tun ? Was tun ! Sich zusammentun, organisieren. Gegen Herrschaft und für eine freie Gesellschaft. Damit Ausbeutung und Unterdrückung endlich ein Ende haben. So fängt es an.

    Medieninhaber, Herausgeber und Hersteller : Revolutionsbräuhof ; Gußhausstraße 14/3, 1040 Wien


    sources :

    Ende April 1995.



    [Psychiatrie ist Folter — Psychiatrie ist Mord auf Raten !!!]

    notice :
    Image (fixe ; à 2 dimensions)
    [
    Psychiatrie ist Folter — Psychiatrie ist Mord auf Raten !!!]. — Wien Vienne : [s.n.], [ca ]. — 1 affiche (impr. photoméc.), coul. (une  : noir , papier orange ) ; 61 × 43 cm.

    • Affiches par pays  : Autriche
    • Lieux d’archivages  : CIRA (Lausanne)
    • Liste des thèmes  : psychiatrie
    • Géographie, géopolitique et Histoire  :
    • Noms cités (± liste positive)  : Kraus, Karl (1874-1936)
    • Presse citée  :
    • Vie des mouvements  :
    notes :
    descriptif :


    [ texte ; photo (personne en camisole de force, entournée par des citations) ]

    texte :

    Psychiatrie ist Folter — Psychiatrie ist Mord auf Raten !!!

    Schluß mit der Zwangstherapierung mit Psychopharmaka !!!

    Schluß mit der Elektroschockbehandlung !!!

     »Psychoanalyse ist jene Geisteskrankheit, für deren Therapie sie sich hält.« (Karl Kraus)

    Schluß mit dem Wegsperren !!!

    GRUWI-Plenum

    Das GRUWI-Plenum ist ein linkes Forum für Studierende und Nichtstudierende an der GRUWI-Fakultät.
    Wir bemühen uns, konsequente Interessensvertretung mit allgemeinpolitischem Engagement zu verbinden.
    Treffen jeden Mittwoch, 19.00 Uhr auf der GRUWI ; Rooseveltplatz 5a, 1090 Wien

    Medieninhaber, Herausgeber und Hersteller : GRUWI-Plenum ; Rooseveltplatz 5a, 1090 Wien


    sources :
     



    [René Binamé]

    notice :
    Image (fixe ; à 2 dimensions)
    [
    René Binamé] / Charb. — Bruxelles = Brussels Bruxelles : Alternative libertaire mensuel (Bruxelles) ; [et al.], (22_mars, impr. du (Bruxelles)). — 1 affiche (impr. photoméc.), coul. (deux  : rouge , noir ) ; 60 × 42 cm.

    • Affiches par pays  : Belgique
    • Lieux d’archivages  : CIRA (Lausanne)
    • Liste des thèmes  : art : musique  ; religion et spiritualité (en général)
    • Géographie, géopolitique et Histoire  :
    • Noms cités (± liste positive)  : René Binamé et les roues de secours
    • Presse citée  :
    • Vie des mouvements  :
    notes :
    descriptif :
    Symbole(s) utilisé(s) :

    [ texte ; logos ; dessin (caricature du pape qui fume une croix) de Charb ]

    texte :

    René Binamé

    Bruyants et folkloriques, vrombissants et clapotants, iconoclastes et wallons, provocateurs récidivistes,inutiles et si futiles, mais tellement sympathiques

    [logo] Arédjé : chat é asteure — [logo radio] 21RTBF : rock à gogo — Alternative libertaire — [3 pochettes de discques des Binamé]

    Pour recevoir le dernier numéro de notre minizine Arédjé, envoyez un petit mot gentil, votre adresse et un timbre à René Binamé, avenue de la Jonction 27, 1060 Bruxelles, Belgique.

    Éditeur responsable : Olivier Maniel, avenue de la Jonction 27, 1060 Bruxelles
    Affichage culturel exempt ce timbre


    sources :

    Promotion des disques de Binamé. Paru dans Alternative libertaire, nº 179 (décembre 1995), nº 196 (juin 1997).


    [s.d.]
    Affiche liée



    [Tag Y ist Tag der Räumung]

    notice :
    Image (fixe ; à 2 dimensions)
    [
    Tag Y ist Tag der Räumung]. — Papenburg : Anatopia (1991-1995), [ & ante]. — 1 affiche (impr. photoméc.), coul. (une  : noir , papier rose ) ; 60 × 42 cm.

    • Affiches par pays  : Allemagne
    • Lieux d’archivages  :
    • Liste des thèmes  : squatt
    • Géographie, géopolitique et Histoire  :
    • Noms cités (± liste positive)  :
    • Presse citée  :
    • Vie des mouvements  :
    notes :
    descriptif :

    Text

    dessin (3 maisons-poing brisant le logo Mercedez-Benz)

    texte :

    Tag Y ist Tag der Räumung

    für das Hüttendorf

    Anatopia

    Gegen Daimler-Benz-Teststrecke und Konzerne !

    Meldet euch zum Aufbau von Telefonketten !

    Solidarität ist eine Waffe !

    Mehr infos bei : Ⓐnatopia bei Walker - Spillmannsweg 5 - 2990 Papenburg

    Demo in Hannover am Freitag nach der Räumung (Sofern 2 Tage zeit sonst die woche Drauf) 15 Uhr Kröpcke
    Anschliessend Aktionsnachmittag

    Infotelefon Oldenburg : 0441/14402


    sources :
     


    [Unbeirrt]

    notice :
    Image (fixe ; à 2 dimensions)
    [
    Unbeirrt]. — Zürich Zurich : [s.n.], [ca ]. — 1 affiche (impr. photoméc.), coul. (deux  : rouge , noir , papier blanc ) ; 59 × 41 cm.

    • Affiches par pays  : Suisse
    • Lieux d’archivages  : CIRA (Lausanne)
    • Liste des thèmes  : culture
    • Géographie, géopolitique et Histoire  :
    • Noms cités (± liste positive)  :
    • Presse citée  :
    • Vie des mouvements  : exposition  ; lieux — librairies...
    notes :
    descriptif :


    [ recto : photo (sculpture : tête humaine en pierre, de Constantin Brancusi / Constantin Brâncuși ?) ; texte /
    verso : photo (artiste qui peint sur un mur) ; texte (sur la librairie et le disquaire) ]

    texte :

    Unbeirrt

    Paranoia-City Buchhandlung / intoxiqué / Recommended records

    Zürich


    sources :
     




    [Anarchistische Buchhandlung, Wien]

    notice :
    Image (fixe ; à 2 dimensions)
    [
    Anarchistische Buchhandlung, Wien]. — Wien Vienne : RBH_ (Revolutionsbräuhof), [ca ]. — 1 affiche (impr. photoméc.), coul. (une  : noir , papier jaune ) ; 61 × 43 cm.

    • Affiches par pays  : Autriche
    • Lieux d’archivages  : CIRA (Lausanne)
    • Liste des thèmes  : culture  ; édition
    • Géographie, géopolitique et Histoire  :
    • Noms cités (± liste positive)  :
    • Presse citée  :
    • Vie des mouvements  : salon, foire
    notes :
    descriptif :


    [ Text ]

    texte :

    Bücher — Zeitungen — Broschüren — Plakate — Kultur zwischendurch — Die Schwarze Distel

    Anarchistische Buchhandlung

    1090 Wien, Hahngasse 15
    Tel. : (01) 310 76 93, 319 52 22

    E-Mail : rbh@inode.at • http://www.inode.at/rbh

    Öffnungszeiten :
    Montag und Dienstag 10.00—14.00 Uhr
    Montag bis Dienstag 15.30—19.30 Uhr

    Revolutionsbräuhof (RBH)

    Medieninhaber, Herausgeber und Hersteller : Revolutionsbräuhof, Hanhg. 15, 1090 Wien


    sources :
     

    [ca  1996]
    Affiche liée


    [Arbeit schändet ! ]

    notice :
    Image (fixe ; à 2 dimensions)
    [
    Arbeit schändet ! ]. — Wien Vienne : RBH_ (Revolutionsbräuhof), [ca ]. — 1 affiche (impr. photoméc.), coul. (une  : noir , papier jaune ) ; 61 × 43 cm.

    • Affiches par pays  : Autriche
    • Lieux d’archivages  : CIRA (Lausanne)
    • Liste des thèmes  : travail, emploi
    • Géographie, géopolitique et Histoire  :
    • Noms cités (± liste positive)  :
    • Presse citée  :
    • Vie des mouvements  :
    notes :
    descriptif :

    [ texte (contre le travail) ]

    texte :

    Arbeit schändet !

    [logo "étoile noire et bière"] Revolutionsbräuhof

    Zuschriften an :
    Postfach 142, 1181 Wien
    Tel. : (01) 310 76 93
    E-Mail : rbh@inode.at
    Internet : http://www.inode.at/rbh

    Treffen :
    Jeden Dienstag, 20.00 Uhr
    Anarchistische Buchhandlung
    Hahngasse 15, 1090 Wien

    Sie meinen, das könnte Ihnen nie passieren ? Obdachlosigkeit trifft nur die, die’s erklärtermaßen verdienen, nicht arbeiten wollen ? Warum ist es denn so erstrebenswert einen Job zu haben, einen Beruf auszuüben ?

    So angenehm ist das Hackeln schließlich nicht, daß sich Alle mit Begeisterung drum reißen würden. Die Drängerei am Arbeitsmarkt hat vielmehr eine handfeste Ursache : Das abschreckende Beispiel derer, die nicht gebraucht werden.

    Dafür, wie die Unterstandslosen eine ganze Nation zum Spuren bringen sind sie jedenfalls extrem unterbezahlt.

    „Von nix kommt nichts & was wiegt’s, das hat’s ?" Klar, die Rechnung geht schon auf, wenn die Sie brauchen. Ein Leben lang spuren, der Lauf der Welt ? Dann ein Leben lang gespurt haben - vielleicht nicht obdachlos gewesen sein - aber gerade immer soviel gehabt haben, um weiterspuren zu können ?

    Das ist aber kein Selbstzweck- „unserer Wirtschaft" nutzt es. Und Ihnen : Was haben Sie denn je davon gehabt ?

    „Was verbraucht wird, muß produziert werden ?" Das mag schon sein, aber dafür ist „unsere Wirtschaft" nun gerade doch nicht da.

    Oder warum kriegen Sie sonst immer eben so wenig von dem schönen Zeug, daß die sich weiter den Rest abzweigen können und geben dabei alles an Zeit & Substanz, das Sie haben ?

    Am Mangel kanns nämlich nicht liegen, wenn die dauerend über Oberproduktion stöhnen. Eher schon daran, daß das Graffel für Sie zu schade ist - wenn Sie nicht bezahlen können - davon, was die ihnen geben.

    So lange die bestimmen, kommen Sie zu nix und alles wiegt schwerer, als es je haben könnte.

    Medieninhaber, Herausgeber und Hersteller : Revolutionsbräuhof ; Hahngasse 15, 1090 Wien


    sources :
     





    [Dibattito pubblico dopo l’elezione del 21 aprile]

    notice :
    Image (fixe ; à 2 dimensions)
    [
    Dibattito pubblico dopo l’elezione del 21 aprile]. — Fano : Circolo culturale Napoleone Papini, . — 1 affiche (impr. photoméc.), coul. (deux  : rouge , noir ) ; 100 × 70 cm.

    • Affiches par pays  : Italie
    • Lieux d’archivages  : CIRA (Lausanne)
    • Liste des thèmes  : délégation de pouvoir (élections)
    • Géographie, géopolitique et Histoire  :
    • Noms cités (± liste positive)  : Scarinzi, Cosimo
    • Presse citée  :
    • Vie des mouvements  :
    notes :
    descriptif :


    [ texte serré entre deux mains ]

    texte :

    Nello scontro elettorale tra i vari schieramenti sono i lavoratori e le classi più deboli che rischiano di rimanere schiacciati. Coloro che già pagano tutte le tasse !

    Gli schieramenti politici si contendono i voti attraverso slogan d’effetto e battaglie d’immagine, ma i loro programmi sono stati elaborati da loro bensì sono simili. I programmi non sono stati dettati da padroni, finanzieri e commercianti. Una amara realtà ci aspetta dopo il 21 aprile, dopo le promesse elettorali. Verranno Chiesti nuovi sacrifici in nome dell’Europa, nuove rinuncie sulle pensioni, tagli alla sanità e alle garanzie sociali. Nei luoghi di lavoro, in nome dei disoccupati, verrà richieto maggior sfruttamento, minori vincoli sugli orari e sempre minori garanzie del posto di lavoro, nella società, l’introduzione di nuove regole istituzionali e la concentrazione dei poteri porteranno allo svuotamento dei luoghi di democrazia.

    È necessario togliere la delega ai partiti sulle scelte politiche. Bisogna riappropiarsi delle capacità di decidere e di agire nella società.

    Venerdì 26 aprile 1996, alle ore 21

    Fano - sala S. Lazzaro

    Circolo culturale Napoleone Papini

    SIP - Via Garibaldi 47 - Fano - 6/4/96 - Committente r. Mattioli Michel


    sources :
     


    [Dieu et maître présente Otro Futuro]

    notice :
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    [
    Dieu et maître présente Otro Futuro]. — [S.l.] : [s.n.], . — 1 affiche (impr. photoméc.), coul. (trois  : rouge , noir , vert , papier blanc ) ; 42 × 30 cm.

    • Affiches par pays  : Suisse
    • Lieux d’archivages  : CIRA (Lausanne)
    • Liste des thèmes  : art : cinéma
    • Géographie, géopolitique et Histoire  : Espagne : histoire : ->1907  ; Espagne : histoire : 1908-1923  ; Espagne : histoire : 1923-1931  ; Espagne : histoire : 1931-1936  ; Espagne : histoire : 1936-1939  ; Espagne : histoire : 1939-1975
    • Noms cités (± liste positive)  : Netchaiev, Serge (1847-1882)  ; Prost, Richard  ; Proudhon, Pierre-Joseph (1809-1865)
    • Presse citée  :
    • Vie des mouvements  :
    notes :
    descriptif :
    Symbole(s) utilisé(s) :

    [ photomontage (texte, dessin [gravures Renaissance], photos [Netchaïev, Proudhon]) ]

    texte :

    Dieu et maître présente :

    Otro Futuro

    1989
    un film de Richard Prost sur l’Espagne de la guerre civile, en présence du réalisateur

    Le film, découpé en 3 parties de 50 minutes, relate les événements qui ont marqué l’Espagne avant et pendant la guerre civile ; il a été produit par les hommes et les femmes de l’exil anarcho-syndicaliste qui ont été les acteurs de la guerre :

    1re partie : Des racines idéologiques (introduction des idées bakouninistes en Espagne) au soulèvement franquiste de juillet 1936).
    Création de la CNT en 1910 _ La dictature de Primo de Rivera — L’avènement de la république en 1931 — Le soulèvement des Asturies en 1934 — Le communisme libertaire ici et maintenant…

    2e partie : L’écrasement du soulèvement militaire dans la majeure partie de la péninsule et la mise en pratique en Catalogne, Levant, Aragon, Castille du « programme » communiste libertaire : les colonnes de miliciens, les collectivisations agraires d’Aragon, les collectivisations industrielles en Catalogne, etc.

    3e partie : Difficultés et contradictions politiques de la fin de 1936 à la fin de la Seconde guerre mondiale : Les journées de mai 1937, la liquidation progressive de la révolution — Victoire franquiste } L’exil et les camps de concentration espagnols, français et allemands — La résistance.

    Au Relais des Chasseurs
    Aux Écorcheresses

    le vendredi 16 février 1996, à 18 heures


    sources :
     


    [Drogues, légalisons]

    notice :
    Image (fixe ; à 2 dimensions)
    [
    Drogues, légalisons]. — Nantes ; Paris : FA__ [2] (Fédération anarchiste : 1953-....) : FA__. Groupe de Nantes, . — 1 affiche (impr. photoméc.), coul. (deux  : rouge , noir ) ; 62 × 44 cm.

    • Affiches par pays  : France
    • Lieux d’archivages  :
    • Liste des thèmes  : censure  ; criminalité et délinquance  ; drogue  ; répression  ; santé
    • Géographie, géopolitique et Histoire  :
    • Noms cités (± liste positive)  :
    • Presse citée  :
    • Vie des mouvements  :
    notes :
    descriptif :
    Symbole(s) utilisé(s) :

    [ texte ; dessin (personnage derrière une prote barreautée de prison) ]

    texte :

    Drogues

    Nous condamnons la prohibition car :

    • elle entretien une mafia étatique et privée qui dynamise la marché ;
    • elle marginalise les usagers (délinquance, prison, …) ;
    • elle introduit des produits coupés encore plus toxiques ;
    • elle empêche, par le mensonge, toute politique sérieuse d’information et de prévention.

    Nous voulons :

    • un système coopératif afin que les drogues ne puissent pas devenir officiellement, comme l’alcool et le tabac, un marché juteux empêchant toute prévention ;
    • des produits purs et des produits de substitution avec une politique d’accompagnement et de soutien ;
    • un changement de société car le système capitaliste engendre une société de « consommation », une société toxicomaniaque et inégalitaire.

    Légalisons

    FA — Fédération anarchiste - 145, rue Amelot - 75011 Paris — FA


    sources :

    Affiche annoncée dans Le Monde libertaire nº 1042 (9-15 mai 1996).


    1998
    Affiche liée


    [Er hat Euch nicht belogen ? Weg mit der Blau- Schwarzen Regierung !]

    notice :
    Image (fixe ; à 2 dimensions)
    [
    Er hat Euch nicht belogen ? Weg mit der Blau- Schwarzen Regierung !]. — Wien Vienne : RAW_ (Rosa Antifa Wien) : RBH_ (Revolutionsbräuhof) ; [et al.], [ca ]. — 1 affiche (impr. photoméc.), coul. (une  : noir , papier jaune ) ; 61 × 43 cm.

    • Affiches par pays  : Autriche
    • Lieux d’archivages  : CIRA (Lausanne)
    • Liste des thèmes  : capitalisme et anticapitalisme  ; État et étatisme
    • Géographie, géopolitique et Histoire  :
    • Noms cités (± liste positive)  :
    • Presse citée  :
    • Vie des mouvements  :
    notes :
    descriptif :


    [ texte (contre le gouvernement) ]

    texte :

    Er hat Euch nicht belogen ?

    „Mieten senken !” hat die FPÖ vor den Wahlen plakatiert. Und jetzt ? Werden die billigen Mieten (der Friedenskronenzins) bei den letzten Wohnungen abgeschafft. Wohnen wird für viele drastisch teurer. Wer einmal lügt dem glaubt man nicht … Der Strompreis muß gesenkt werden, hat Jörg Haider verlangt ? An ihren Taten soll man sie messen, die neue Regierung ? Die neue Energieabgabe kostet jeden Haushalt 500 Schilling im Jahr. Jeden Haushalt, nicht jedes Unternehmen. Für große Firmen gibt es eine Obergrenze. Das Budget muß ausgabenseitig saniert werden, hat man uns erzählt ? Sparen, Sparen, Sparen ? Jetzt wird die Versicherungssteuer angehoben, die Tabaksteuer, die Autobahnvignetten werden teurer usw. usf. Gespart wird bei den kleinen Leuten : Wer krank ist — verschlissen vom Arbeiten —und in Frühpension geht, wird bestraft Durch Abschläge. Bis zu 44 Prozent. Überhaupt sollte man unter dieser Regierung besser nicht krank werden : 20% Prozent Selbstbehalt bei Arztbesuchen und Medikamenten. Wieviele Pensionistinnen werden es sich zweimal überlegen, zum Arzt zu gehen ? Weil sie mit ihrer Rente jetzt schon hinten und vorne nicht zusammenkommen. Urlaubsaliquotierung ab dem zweiten Jahr ? Abgeschafft ! Postensuchtag bei Selbstkündigung ? Abgeschafft ! Abfertigung für neue Dienstverträge ? Abgeschafft ! Zwangssparen bei einer privaten Pensionsversicherung stattdessen.

    Ein Katalog der Grauslichkeiten : Privatisierung der Arbeitsmarktverwaltung, Abschaffung der Zumutbarkeitsbestimmungen, d. h. nie dagewesene Lohndrückerei. Facharbeiterinnen und Angestellte werden Hilfsarbeit machen müssen. Was machen Hilfsarbeiterinnen ? Arbeitslos sein. Langzeitarbeitslos. Was passiert mit Langzeitarbeitslosen ?

    Zwangsarbeit. „Gemeinnützige Tätigkeiten".

    Das finden Sie gut und richtig ? Ja ? Bis Sie selber drankommen ! Arbeitslos sind. Langzeitarbeitslos sind. Zwangsarbeit leisten : Hundstrümmerl in einem Park wegräumen.

    Frauen ? Kahlschlag bei den Beratungseinrichtungen. Über Abtreibung braucht frau nichts wissen. Dafür kommt der Kinderscheck. Eine Wurfprämie, damit der Regierung die Untertanen nicht ausgehen. Und damit Frauen vom Arbeitsmarkt weggedrängt werden können. Noch mehr von Männern abhängig sind. Wie das finanziert wird ? Ahverkauf der Staatsbetriebe. Wenn die nicht mehr da sind ? Steuererhöhungen. Noch mehr Sozialabbau.
    Studiengebühren. Privatuniversitäten. Bildung für Reiche. Und sonst ? In der Außenpolitik wird diese Regierung nicht viel zu bestellen haben. Weil keiner mit ihr etwas zu tun haben will. In die NATO will sie. Ob die NATO sie will ? Vielleicht werden irgendwann Östereicherinnen und Österreicher in einem sinnlosen Krieg sterben.

    Inneres : Lauschangriff und Rasterfahndung werden dauerndes Recht. Der Agent Provokateur kommt, d. h. der Staat stiftet seine Bürgerinnen an, Straftaten zu begehen, damit er sie dann dafür bestrafen kann. Außergerichtlicher Tatausgleich : ein-schränken. „Lebenslange Überwachung von Rückfalltätern" wird diskutiert. Ebenso : „Zero tolerance", d. h. bei dreimaliger Verurteilung lebenslang. Auch bei Ladendiebstahl. Insgesamt : Einsperren, einsperren, einsperren. Nicht lange fackeln. Lieber einsperren als Fragen.

    Wird hier nicht die Kur schlimmer als die Krankheit ?

    Es wird kalt und dunkel. Ausländische Menschen fürchten sich. Jüdische Menschen reden vom Kofferpacken. Minderheiten warten mit Unbehagen, was da kommt.

    Ihr habt diese Regierung gewählt. Ihr Österreicher. Und Ihr werdet schon gewußt haben, was Ihr da wieder einmal tut.

    Dieses Plakat handelt nicht davon, was für ein Naziland Österreich ist, was Jörg Haider ist oder nicht ist, ob die ausländischen Sanktionen überzogen sind oder nicht — es will Euch bloß dies sagen : Ihr werdet nicht ungeschoren davonkommen bei dem Ganzen. Das ist eine Regierung der Reichen gegen Euch. Ihr werdet die Zeche bezahlen. Ganz. Gründlich. Ihr bezahlt es alles und Ihr bezahlt es teuer ! Und so lange ihr nicht kapiert, daß Euch ausländische Menschen, verfolgte Menschen, diskriminierte Menschen, näher stehen als Eure eigene Obrigkeit, ist das unausweichlich und vielleicht sogar ganz gut so. Denn wer kein Mitfühlen für andere hat, ist im Endeffekt unfähig, sich zu wehren, wenn es ihm selber an den Kragen geht. Vorsicht : Das ist keine Beschimpfung, sondern ein Appell zum Nachdenken. Nur eine Gesellschaft, für die Solidarität unteilbar ist, wird die Parole ausgeben können :

    Weg mit der Blau- Schwarzen Regierung !

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    sources :
     


    [Er hat euch nicht belogen ? Weg mit der Blau-Schwarzen Regierung !]

    notice :
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    [
    Er hat euch nicht belogen ? Weg mit der Blau-Schwarzen Regierung !]. — Wien Vienne : RBH_ (Revolutionsbräuhof) ; [et al.], [ca ]. — 1 affiche (impr. photoméc.), coul. (une  : noir , papier jaune ) ; 61 × 43 cm.

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    • Géographie, géopolitique et Histoire  :
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    • Vie des mouvements  :
    notes :
    descriptif :


    [ Text ]

    texte :

    „Er hat euch nicht belogen“ ?

    „Mieten senken !” hat die FPÖ vor den Wahlen plakatiert. Und jetzt ? Werden die billigen Mieten (der Friedenskronenzins) bei den letzten Wohnungen abgeschafft. Wohnen wird für viele drastisch teurer. Wer einmal lügt dem glaubt man nicht ... Der Strompreis muß gesenkt werden, hat Jörg Haider verlangt ? An ihren Taten soll man sie messen, die neue Regierung ? Die neue Energieabgabe kostet jeden Haushalt 500 Schilling im Jahr. Jeden Haushalt, nicht jedes Unternehmen. Für große Firmen gibt es eine Obergrenze. Das Budget muß ausgabenseitig saniert werden, hat man uns erzählt ? Sparen, Sparen, Sparen ? Jetzt wird die Versicherungssteuer angehoben, die Tabaksteuer, die Autobahnvignetten werden teurer usw. usf. Gespart wird bei den kleinen Leuten : Wer krank ist — verschlissen vom Arbeiten —und in Frühpension geht, wird bestraft. Durch Abschläge. Bis zu 44 Prozent. Überhaupt sollte man unter dieser Regierung besser nicht krank werden : 20% Prozent Selbstbehalt bei Arztbesuchen und Medikamenten. Wieviele Pensionistinnen werden es sich zweimal überlegen, zum Arzt zu gehen ? Weil sie mit ihrer Rente jetzt schon hinten und vorne nicht zusammenkommen. Urlaubsaliquotierung ab dem zweiten Jahr ? Abgeschafft ! Postensuchtag bei Selbstkündigung ? Abgeschafft ! Abfertigung für neue Dienstverträge ? Abgeschafft ! Zwangssparen bei einer privaten Pensionsversicherung stattdessen.

    Ein Katalog der Grauslichkeiten : Privatisierung der Arbeitsmarktverwaltung, Abschaffung der Zumutbarkeitsbestimmungen, d. h. nie dagewesene Lohndrückerei. Facharbeiterinnen und Angestellte werden Hilfsarbeit machen müssen.

    Was machen Hilfsarbeiterinnen ? Arbeitslos sein. Langzeitarbeitslos. Was passiert mit Langzeitarbeitslosen ?

    Zwangsarbeit. „Gemeinnützige Tätigkeiten".

    Das finden Sie gut und richtig ? Ja ? Bis Sie selber drankommen ! Arbeitslos sind. Langzeitarbeitslos sind. Zwangsarbeit leisten : Hundstrümmerl in einem Park wegräumen.

    Frauen ? Kahlschlag bei den Beratungseinrichtungen. Über Abtreibung braucht frau nichts wissen. Dafür kommt der Kinderscheck. Eine Wurfprämie, damit der Regierung die Untertanen nicht ausgehen. Und damit Frauen vom Arbeitsmarkt weggedrängt werden können. Noch mehr von Männern abhängig sind. Wie das finanziert wird ? Abverkauf der Staatsbetriebe. Wenn die nicht mehr da sind ? Steuererhöhungen. Noch mehr Sozialabbau.

    Studiengebühren. Privatuniversitäten. Bildung für Reiche. Und sonst ? In der Außenpolitik wird diese Regierung nicht viel zu bestellen haben. Weil keiner mit ihr etwas zu tun haben will. In die NATO will sie. Ob die NATO sie will ? Vielleicht werden irgendwann Östereicherinnen und Österreicher in einem sinnlosen Krieg sterben.

    Inneres : Lauschangriff und Rasterfahndung werden dauerndes Recht. Der Agent Provokateur kommt, d. h. der Staat stiftet seine Bürgerinnen an, Straftaten zu begehen, damit er sie dann dafür bestrafen kann. Außergerichtlicher Tatausgleich : ein-schränken. „Lebenslange Überwachung von Rückfalltätern" wird diskutiert. Ebenso : „Zero tolerance", d. h. bei dreimaliger Verurteilung lebenslang. Auch bei Ladendiebstahl. Insgesamt : Einsperren, einsperren, einsperren. Nicht lange fackeln. Lieber einsperren als Fragen.

    Wird hier nicht die Kur schlimmer als die Krankheit ?

    Es wird kalt und dunkel. Ausländische Menschen fürchten sich. Jüdische Menschen reden vom Kofferpacken. Minderheiten warten mit Unbehagen, was da kommt.

    Ihr habt diese Regierung gewählt. Ihr Österreicher. Und Ihr werdet schon gewußt haben, was Ihr da wieder einmal tut.

    Dieses Plakat handelt nicht davon, was für ein Naziland Österreich ist, was Jörg Haider ist oder nicht ist, ob die ausländischen . Sanktionen überzogen sind oder nicht — es will Euch bloß dies sagen : Ihr werdet nicht ungeschoren davonkommen bei dem Ganzen. Das ist eine Regierung der Reichen gegen Euch. Ihr werdet die Zeche bezahlen. Ganz. Gründlich. Ihr bezahlt es alles und Ihr bezahlt es teuer ! Und so lange ihr nicht kapiert, daß Euch ausländische Menschen, verfolgte Menschen, diskriminierte Menschen, näher stehen als Eure eigene Obrigkeit, ist das unausweichlich und vielleicht sogar ganz gut so. Denn wer kein Mitfühlen für andere hat, ist im Endeffekt unfähig, sich zu wehren, wenn es ihm selber an den Kragen geht. Vorsicht : Das ist keine Beschimpfung, sondern ein Appell zum Nachdenken. Nur eine Gesellschaft, für die Solidarität unteilbar ist, wird die Parole ausgeben können :

    Weg mit der Blau-/Schwarzen Regierung !

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    sources :
     







    [Ihnen reicht’s ? Sie wählen Haider ? Keine Stimme für Haider !]

    notice :
    Image (fixe ; à 2 dimensions)
    [
    Ihnen reicht’s ? Sie wählen Haider ? Keine Stimme für Haider !]. — Wien Vienne : RBH_ (Revolutionsbräuhof), [ca ]. — 1 affiche (impr. photoméc.), coul. (une  : noir , papier jaune ) ; 60 × 42 cm.

    • Affiches par pays  : Autriche
    • Lieux d’archivages  : CIRA (Lausanne)
    • Liste des thèmes  : délégation de pouvoir (élections)  ; extrême-droite  ; fascisme et antifascisme
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    • Noms cités (± liste positive)  :
    • Presse citée  :
    • Vie des mouvements  :
    notes :
    descriptif :


    [ texte (contre Jörg Haider) ]

    texte :

    Ihnen reicht’s ? Sie wählen Haider ?

    Sie scheißen sich aus ? Auf die Regie-rungspolitik - und eigentlich überhaupt auf alles ? Auf die Schinderei in der Arbeit ? Auf den Chef im Büro ? Den Vorarbeiter in der Fabrik ? Auf die hohen Mieten ? Auf die Schikanen am Arbeitsamt ?

    Ihnen reicht’s ? Daß „die da oben" immer nur an sich selber - und nie an Sie denken ?

    Und nun ? Was tun ? Haider wählen ?

    Wenn Haider an die Macht kommt -dann, ja dann : Ist Schluß mit dem alten System. Dann wird ausgemistet, gibt es einen „Heimvorteil für Inländer", braucht man keine Europa-Steuer zahlen - und die Züge werden wieder pünktlich fahren.

    Leere Worte ! Nichts von alledem ! Hai-der-Land wird kein Schlaraffenland sein. Vor allem nicht für Sie : Denen, die sich gerade so recht und schlecht durchwurschteln, hat Haider nichts zu bieten. Bloß Ihre Stimme möchte er haben, danach haben Sie nicht mehr viel zu sagen. Und zu lachen schon gar nichts.

    Für Sie wird’s bestenfalls schlimmer : Haider wird nämlich das machen, was man eine „neoliberale Politik" nennt.

    Für Sie heißt das : Noch mehr arbeiten, für noch weniger Geld. Weniger Urlaub, weniger Feiertage. Abbau des bißchen, was vom sozialen Netz noch übrig ist. Zwangsarbeit für Arbeitslosengeld- und Notstandshilfebezieher.

    Vielleicht einen „Kinderbetreuungsscheck" - und Frauen müssen zurück an der Herd. Weil es keinen Kindergarten mehr gibt …

    Aber ein „Inländer"freund ist er - und die „Ausländer" wird er wenigstens rausschmeißen ?

    Haben Sie sich das genau überlegt ? Wollen Sie deren Arbeit machen ? Für den Lohn, den die kriegen ?

    Vielleicht sollten Sie sich besser mit den „ausländischen" Kollegen zusammen-tun, statt auf sie zu schimpfen …

    Und eines noch zum Schluß : Die Haider-FPÖ ist keine normale rechte Partei ! Eine Regierungsbeteiligung der FPÖ kein normaler Regierungswechsel. Sondern bedeutet möglicherweise die Gefahr eines autoritären Regimes. Was das heißt ? Daß die skandalöse Polizeiwillkür, die Brutalitäten und die „Übergriffe", die heute vor allem „ausländischen" Menschen passieren, drastisch ausgeweitet werden. Auf „Inländer". Auf Sie vielleicht, wenn sie ein bißchen zuviel aufmucken.

    Wer nicht zu denen gehört, die Oben in dieser Gesellschaft sind, sollte Haider besser nicht wollen. Und wer Haider nicht will, der darf ihn nicht wählen !

    Muß gegen ihn wählen ! Und sollte besser anfangen, sich für die eigenen Interessen selber auf die Füße zu stellen !

    Gerade, wenn’s Ihnen reicht : Nein zur Haider-FPÖ !

    Keine Stimme für Haider !

    Revolutionsbräuhof (RBH)

    Medieninhaber, Herausgeber und Hersteller : Revolutionsbräuhof (RBH) ; Hahng. 15, 1090 Wien • Verlags- und Herstellungsort : Wien


    sources :
     





    [Légalisez le cannabis, manifestation nationale à Bruxelles]

    notice :
    Image (fixe ; à 2 dimensions)
    [
    Légalisez le cannabis, manifestation nationale à Bruxelles]. — Bruxelles = Brussels Bruxelles : Alternative libertaire mensuel (Bruxelles) : Liaison Antiprohibitionniste ; [et al.], (22_mars, impr. du (Bruxelles)). — 1 affiche (impr. photoméc.), coul. (deux  : rouge , noir ) ; 60 × 44 cm.

    • Affiches par pays  : Belgique
    • Lieux d’archivages  :
    • Liste des thèmes  : drogue
    • Géographie, géopolitique et Histoire  :
    • Noms cités (± liste positive)  :
    • Presse citée  : Alternative libertaire (Belgique : 1976-2005)
    • Vie des mouvements  : meetings et manifestations
    notes :
    descriptif :


    [ texte ; photo (feuille de Canabis sativa) ]

    texte :

    Discutons des drogues

    légalisez le cannabis

    Il n’est pas interdit parce qu’il est dangereux

    Il est dangereux parce qu’interdit

    16 novembre 1996, manifestation nationale à Bruxelles

    départ place Rogier à 14h30 - arrivée place Poelaert à 16h

    AGALEVjongeren • CEFORM (Centre d’Études et de Formations) • CIRAT (Coordination Inter-Régionale des Associations et de leurs Travailleurs) • CNE régionale de Bruxelles (Conseil National des Employé/e/s) • CJEF (Conseil de la Jeunesse d’Expression Française) • Jeunesses syndicales et étudiants FGTB • Jeunesse et Écologie • JongSocialisten • Mouvement des Jeunes Socialistes • VolksUnieJongeren

    À l’initiative de Liaison Antiprohibitionniste (02/230.45.07), soutenue par la Commission Communautaire française et par la Communauté française de Belgique

    Éditeur responsable : Micheline Roelandt, 72 avenue de l’Hippodrome, 1050 Bruxelles ---- Imprimerie Alternative libertaire 02/736.27.76


    sources :

    L’affiche parait également insérée dans Alternative libertaire nº 188 (octobre 1996).


    1996
    Affiche liée




    [Was spricht für Jörg Haider ? Keine Stimme für Haider !]

    notice :
    Image (fixe ; à 2 dimensions)
    [
    Was spricht für Jörg Haider ? Keine Stimme für Haider !]. — Wien Vienne : RBH_ (Revolutionsbräuhof), [ca ]. — 1 affiche (impr. photoméc.), coul. (une  : noir , papier jaune ) ; 61 × 43 cm.

    • Affiches par pays  : Autriche
    • Lieux d’archivages  : CIRA (Lausanne)
    • Liste des thèmes  : extrême-droite
    • Géographie, géopolitique et Histoire  :
    • Noms cités (± liste positive)  :
    • Presse citée  :
    • Vie des mouvements  :
    notes :
    descriptif :


    [ texte (contre Jörg Haider ; annonce d’une manifestation) ]

    texte :

    Was spricht für Jörg Haider ?

    Haider wählen, weil er. »nicht alles anders, aber vieles besser macht« ? Weil Sie genug haben von den Politikern, die immer nur in die eigene Tasche wirtschaften, von den Skandalen, den hohen Mieten und dem Strompreis ? Und natürlich : Von den »Ausländern« ? Weil die »uns« alles wegnehmen ? Die Wohnungen, die Weiber und die Sitzplätze in der Straßenbahn ?

    Und überhaupt ! Sie haben nie viel gehabt vom Leben ? Eigentlich war immer alles grau in grau ? Viel Arbeit ? Nur Schinderei ? Wenig Lohn ? Einmal im Jahr Urlaub ? Ein Chef, der schikaniert und keift ? Dann wieder arbeitslos ?

    Für Sie wird dann alles besser, weil Sie einer von den »Fleißigen und Tüchtigen« sind ? Papperlapapp. Und wenn ER das anders sieht ? Sie ein »Volksschädling« sind ?

    Haider will - wie alle Politiker - Ihre Stimme. Wenn er die hat, haben Sie nicht mehr viel zu sagen. Er ist an der Macht, und sie dürfen wieder arbeiten und arbeitslos sein ; oder auch nicht, weil es dann vielleicht Zwangsarbeit für Arbeitslose geben wird.

    Wenn Sie nicht zu den wenigen gehören, die oben sind in dieser Gesellschaft, haben Sie unter einer FPÖ-Regierung nichts zu lachen. Die wird nämlich eine unternehmerfreundliche Politik betreiben. Einen beispiellosen Sozialabbau durchpeitschen. Den Reichen die Steuern senken ( »Flat tax« ), die Arbeitsschutzgesetze aushöhlen.

    Sie werden dann mehr arbeiten, weniger verdienen, weniger freie Tage haben. Die Wohnungen werden auch nicht billiger werden.

    Aber ein Versprechen wird er wenigstens halten und die »Ausländer« rausschmeißen ? Und was haben Sie davon ? Wollen Sie deren Dreckjobs wirklich machen ? In ihren feuchten Substandardwohnungen leben ? Nein, die »Ausländerfrage« ist der größte Volksbetrug von allen. Weil Ihr kleines, erbärmliches Leben dadurch, daß es denen dreckiger geht, keinen Deut besser wird. Sitzplätze in der Straßenbahn gibt’s in Wirklichkeit zur Genüge.

     »Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper« , so läßt Haider sich in Kärnten plakatieren. Was passiert unter solch einem Politiker mit psychisch Kranken ? Mit Behinderten ? Alten und Schwachen ?

    Nein, Haider ist nicht ganz einfach ein Politiker wie alle anderen. Und : eine Regierungsbeteiligung der FPÖ kein normaler Regierungswechsel. Sondern bedeutet möglicher-weise die Gefahr eines autoritären Regimes. Was das heißt ? Daß es Grundrechte, die heute selbstverständlich sind, nicht mehr gibt. Daß die skandalöse Polizeiwillkür, die Brutalitäten, die Übergriffe, die heute vor allem »ausländischen« Menschen passieren, drastisch ausgeweitet werden. Auf Sie vielleicht, wenn Sie ein bißchen zu viel reden.

    Fazit : Nichts spricht für Haider ! Und Sie sollten sich sehr genau überlegen, ob Sie ihn wirklich wollen. Und wenn Sie ihn nicht wollen, dürfen Sie ihn auch nicht wählen. Sollten vielleicht besser gegen ihn wählen. Diejenigen Parteien, die eine Koalition mit der FPÖ ausdrücklich ausschließen. Ohne irgendwelche Illusionen in diese Parteien, denn die werden nichts für Sie tun. Das können nur Sie selber, wenn Sie sich engagieren und für die eigenen Interessen den Mund aufmachen. Sich auf die Füße stellen.

    Aber verhindern können Sie am 3. Oktober etwas : Jörg Haider und die rechts-rechte, autoritäre Politik der FPÖ ! »Jetzt erst recht« :

    Keine Stimme für Haider !

    Revolutionsbräuhof (RBH)

    Medieninhaber, Herausgeber und Hersteller : Revolutionsbräuhof (RBH) ; Hahngasse 15, 1090 Wien • Verlags- und Herstellungsort : Wien


    sources :
     





    [Anarchistischer herbst 1997... fünfundzwanzig Jahre Graswurzelrevolution]

    notice :
    Image (fixe ; à 2 dimensions)
    [
    Anarchistischer herbst 1997... fünfundzwanzig Jahre Graswurzelrevolution]. — Köln Cologne  ; Oldenburg Oldenbourg : Graswurzelrevolution (GWR : 1972-....), . — 1 affiche (impr. photoméc.) : n. et b. ; 69 × 32 cm.

    • Affiches par pays  : Allemagne
    • Lieux d’archivages  : CIRA (Lausanne)
    • Liste des thèmes  : non-violence  ; presse
    • Géographie, géopolitique et Histoire  :
    • Noms cités (± liste positive)  : Auzias, Claire (1951-2024)  ; De Jong, Rudolf (1932-....)  ; Enckell, Marianne (1944-....)  ; Randle, Michael
    • Presse citée  : Graswurzelrevolution
    • Vie des mouvements  : anniversaire, commémoration
    notes :
    descriptif :


    [ texte ; graphisme (carré noir au centre d’où descendent trois bandes blanches) ]

    texte :

    Anarchistischer

    herbst 1997

    10.—12.10.97

    Alte Feuerwache, Melchiorstraße, Köln

    Fünfundzwanzig Jahre Graswurzelrevolution

    Freitag, 10.10.
    18.00 Uhr Sektempfang der Teilnehmerinnen
    20.00 Uhr Redaktion GWR :
    Herausforderungen an den gewaltfreien Anarchismus am Ende des 20. Jahrhunderts
    Anschließend Musiktheater
    Hin & Weg

    Samstag, 11.10.
    Vor- und Nachmittags :
    Arbeitsgruppen
    - > Anarchismus und soziale Frage/Frauenarmut
    - > Feminismus und Staat
    - > Anarchismus und Popkultur/Kunst
    - > Herausforderung neue Technologien
    - > Anarchismus und individuelle Verantwortung
    - > Herausforderung neuer Nationalismus/Weltmacht Deutschland
    - > Kommunalismus/Transnationalismus oder Agenda 21 ?
    - > Libertäre und Macht der Medien

    Abends :
    Kulturprogramm
    - > Petz 1 Halfbrodt (Libertäre Lytik)
    - > Uli Klan (anarchistische Lieder)
    - > Anarchistische Filmnacht

    Sonntag, 12.10
    Vormittags : Herausforderungen und Antworten gewaltfreier und anarchistischer Bewegungen in andere Sprachräumen (Podium und Diskussion)
    Mit :
    Marianne Enckell, Lausanne
    Rudilf de Jong, Amsterdam
    Claire Auzias, Paris
    Michael Randle, London

    Ende ca. 16.00 Uhr

    Außerdem :
    - > Büchertische libertärer Verlage und Buchvertriebe
    - > Kinderprogramm
    - > Kinderprogramm
    - > Vorbereitungsreader ab 20.9.
    - > Auswertungsreader
    - > Workshops

    Kosten (Vollverpflegung) nach sozialen Verhältnissen :
    70,-/100,-/130,- DM
    Anmeldung ab sofort, spästestens
    bis 20.9. schriftlich an :
    Redaktion GWR
    KaiserstraBe 24
    26122 Oldenburg

    graswurzel
    revolution


    sources :
     

    2002
    Affiche liée




    [Dit Europa brengt de gezondheid ernstige schade toe = Cette Europe nuit gravement à la santé]

    notice :
    Image (fixe ; à 2 dimensions)
    [
    Dit Europa brengt de gezondheid ernstige schade toe = Cette Europe nuit gravement à la santé]. — Leuven Louvain : [s.n.], . — 1 affiche (impr. photoméc.), coul. (deux  : noir , jaune , texte en défonce ) ; 42 × 60 cm.

    • Affiches par pays  : Belgique
    • Lieux d’archivages  : Anarchief (Gent)  ; CIRA (Lausanne)
    • Liste des thèmes  : capitalisme et anticapitalisme
    • Géographie, géopolitique et Histoire  : Union européenne (UE, CEE, ...)
    • Noms cités (± liste positive)  : Engelen, Ingrid
    • Presse citée  :
    • Vie des mouvements  : meetings et manifestations
    notes :
    descriptif :
    Symbole(s) utilisé(s) :

    [ texte (jaune sur fond noir) ; dessin (12 « Jolly Roger » remplaçant les étoiles du drapeau européen ) ]

    texte :

    Dit Europa brengt de gezondheid ernstige schade toe - Cette Europe nuit gravement à la santé

    12 tot 17 juni in Amsterdam — Eurotop van onderop

    Info : Los Buenos/Tegenstroom Parkstraat 14-3000 Leuven - 016/29.30.79

    Op 16 en 17 juni vindt in Amsterdam de Intergouvernementele Conferentie (IGC) plaats. Hier zal beslist worden over het vervolg op het Verdrag van Maastricht.

    Een rode draad doorheen de geschiedenis is het gebrek aan democratische inspraak. Een democratisch Europa stopt natuurlijk niet hij het Parlement. maar het nou een begin kunnen zijn. Tot nu toe is er nog nooit rekening gehouden met verzet tegen beslissingen van de Europese Unie (anti-wegen akties, akties tegen het Verdrag van Maastricht of de sluiting van Forges de Clabecq e.a.). dit niet en zal veranderen door akties van onderop.

    Voor de IGC is er nog geen tekst betreffende buitenlands beleid en veiligheid gekend. Toch moet deze gelegenheid aangegrepen worden om een vreedzaam Europa te bewerkstelligen. Veiligheid in Europa is immers niet afhankelijk van militaire middelen. Een vreedzaam Europa is een Europa dat haar legers (en kernarsenalen) afbouwt in plaats van de strijdkrachten te bundelen en dat ingaat tegen de wapenhandel in plaats van zelf wapens te verhandelen.

    Door de Europese economische integratie hebben vrouwen steeds moeilijker toegang tot de arbeidsmarkt. omdat de economische ontwikkeling in de richting gaat van schaalvergroting. verhevigde concurrentie. meer ruimte voor multinationals en uitstoot van arbeid. Groepen die gediscrimineerd worden op de arbeidsmarkt. zoals vrouwen en allochtonen. zullen daardoor nog moeilijker een betaalde baan krijgen. Politiek gezien spelen de belangen van vrouwen en minderheden nauwelijks een rol in de EU.

    Een vluchtelingenbeleid dat zich richt naar de normen van de lidstaten met de strengste regelingen. een repressief drugsbeleid. formele en informele samenwerking van de geheime diensten. het Schengen-akkoord. … op Europees vlak wordt een steeds repressievere aanpak bewerkstelligd zonder enige controle over de uitvoering ervan. Elk van deze maatregels betekent een verdere schending van onze privacy en vrijheid en zal onvermijdelijk leiden naar een Europa dat haar burgers beter controleert en haar gevangenen slechter behandelt dan Nazi-Duitsland.

    Ondanks de mooie woorden in beleidsstukken wordt het milieu door de Europese Unie beschouwd als een obstakel voor economische groei. Meer dan driekwart van de begroting van de EU gaat naar landbouw- en structuurfondsen. De EU is verantwoordelijk voor de groei van het transport en dus de dramatische toename van o.a. het broeikasgas CO2. De landbouwsubsidies van de EU vloeien naar de grootste en meest intensieve landbouwbedrijven. bio-industrie en biotechnologie. Een ecologisch Europa is een Europa waar ecologische waarden. naast sociale waarden prioritair zijn. en niet de vrije markt.

    Dat 1997 door de Europese Commissie uitgeroepen is tot Europees Jaar tegen het Racisme staat in schril contrast met de praktijk van een Europa dat nog nooit zo’n gebrek aan gastvrijheid heeft gekend. De groei van extreem rechts wordt door het huidige beleid enkel in de hand gewerkt. Migratie vanuit landen waar het politiek. economisch of sociaal gezien slechter is. is geen tijdelijk fenomeen. maar een eeuwenoud proces.

    Het huidige neoliberale beleid van de EU brengt een verdieping met zich mee van de kloof tussen Noord en Zuid. Dor middel van vrijhandelsakkoorden enerzijds en protectionistische maatregelen anderzijds houdt het Noorden en dus de EU nog steeds het Zuiden in haar greep. Opheffing van de schuld en eerlijke handel zijn essentieel om deze kloot te dichten.

    De Europese Unie is een vertegenwoordigster van het neoliberalisme. een wilde variant van het kapitalisme waarin men ervan uitgaat dat indicatoren als het Bruto Nationaal Produkt aangeven hoe het met mensen is gesteld. dat economische groei jobs opleven… Menselijke waardigheid wordt dus vervangen door cijfers over groei en Productiviteit. Werk voor allen die willen. minder werken. anders werken. een gewaarborgd inkomen. anders en iets anders produceren moeten leiden naar een nieuwe sociale cultuur waarin de menselijke waardigheid menig centraal staat.

    Het verdrag van Maastricht heeft nu reeds zijn slachtoffers geëist en het vervolg erop zal hier geen verbetering in brengen. Het beest dat woedt in Europa, woedt overal in de wereld, het is oud en heeft een naam : kapitalisme. Strijden voor een humane samenleving, betekent een afbraak van het kapitalisme.

    v.u. Ingrid Engelen, Parkstraat 14, 3000 Leuven


    sources :
     








    [La vie fantastique des chômeurs]

    notice :
    Image (fixe ; à 2 dimensions)
    [
    La vie fantastique des chômeurs] / Gun_. — Ixelles : Alternative libertaire mensuel (Bruxelles), (22_mars, impr. du (Bruxelles)). — 1 affiche (impr. photoméc.), coul. (deux  : rouge , noir , papier blanc ) ; 31 × 44 cm.

    • Affiches par pays  : Belgique
    • Lieux d’archivages  :
    • Liste des thèmes  : contrôle social  ; économie : chômage
    • Géographie, géopolitique et Histoire  :
    • Noms cités (± liste positive)  : Mawet, Chiquet (1937-2000)
    • Presse citée  : Alternative libertaire (Belgique : 1976-2005)
    • Vie des mouvements  :
    notes :
    descriptif :


    texte

    dessin (contrôle de l’ONEM sur la situation familiale) de Gun, texte de Chiquet Mawet

    texte :

    La vie fantastique des chômeurs


    — Contrôle ONEM ! Vous vivez seul ?
    — Oui
    — On va voir ça !
    — …


    Chômeurs, ne vous laissez plus faire !
    Les inspecteurs de l’INEM ont la fâcheuse habitude de commettre des incursions dans la vie privée des chômeurs de façon irrespectueuse.

    Chômeurs, contrôlez les contrôleurs !
    Si un inspecteur de l’ONEM se présente chez vous…
    Vous êtes en droit…
    • De ne pas le laisser entrer.
    • D’exiger qu’il vous présente sa carte d’identité. Vous connaissez ainsi son nom et son adresse. Vous avez alors affaire à une personne et non plus à un système.
    • S’il désire perquisitionner, exigez un mandat en bonne et due forme, signé par un juge. La perquisition doit s’effectuer en présence de deux gendarmes au moins, dont un gradé.
    • S’il est vraiment puant, il vous est loisible de lui casser la gueule et d’affirmer par la suite qu’il s’est malencontreusement cogné contre la boîte aux lettres. Le technique est couramment utilisée dans les gendarmeries et les commissariats.

    Dans le cadre de la campagne Chômeurs, pas chiens ! Alternative libertaire, un journal dissident pour des lecteurs différents. Un exemplaire gratuit au 02/647.98.01 ou en écrivant BP 103, 1050 Ixelles 1
    Demandez nous notre autocollant, disponible par correspondance : Pour l’égalité et la justice, on a raison de se révolter


    sources :

    Paru en pages centrales (18-19) d’Alternative libertaire nº 198 (septembre 1997)